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Rückblick

Das Studio

Essen · 2006 bis 2021


Jahrelang hatte die Sammlung einen eigenen Raum — und der war nie ein Lager, sondern ein Proberaum, in dem die Instrumente an der Wand hingen und benutzt wurden.

Gebaut wurde er 2006, komplett in Eigenregie. Und das ist wörtlich zu nehmen: Unser zweiter Gitarrist hat den Raum in drei, vier Monaten praktisch im Alleingang hochgezogen. Ich war eigentlich nur der Investor.

Rundherum beleuchtete Vitrinen, in jeder eine Gitarre, von innen ausgeleuchtet: die JEMs in ihren Neonfarben, die Swirl-Modelle, die Universe-Siebensaiter. Dazwischen ENGL-Stacks, ein Schlagzeug, Mikrofonständer, ein Notenständer. Rote und anthrazitfarbene Wände, eine Sitzecke mit oranger Couch. Ein Raum zum Spielen, in dem die Sammlung die Wandverkleidung war.

2021 war Schluss. Die Kanalisation lief über und überschwemmte den Raum. Was danach übrig blieb, war nicht mehr zu gebrauchen. Fünfzehn Jahre, beendet von etwas, das mit Musik nichts zu tun hatte.

Die Instrumente sind geblieben. Zu sehen sind sie auf den Seiten der vier Gitarristen — angefangen bei Steve Vai.

2006

Wie er entstand

Vom Bau gibt es eine Filmaufnahme. Diese vier Bilder stammen daraus, in der Reihenfolge ihres Vorkommens. Sie sind körnig und flau — Video von 2006 eben — aber sie zeigen, was drei, vier Monate Arbeit aus einem gefliesten Kellerraum gemacht haben.

Der fertige Raum

Wie es aussah